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Schröpfen

Schröpfen und Schröpfkopfmassage

Philosophie und Geschichte

Schröpfen ist ein bewährtes hautreizendes Verfahren mit lokaler, segmentaler und reflektorischer Wirkung. Es löst verspannte Muskulatur, und regt den Blut- und Lymphfluss stark an. Die Tiefenwirkung beruht auf neurophysiologischen und reflektorischen Verbindungen der Schröpfzonen zu den ihnen zugeordneten Organen. Die oberflächliche Lockerung des Gewebes eignet sich gut zur Behandlung von Cellulite und hat einen hautreinigenden Effekt.

Obwohl die Schröpfgläser deutlich an der Haut ziehen, ist die Behandlung meistens nicht wirklich schmerzhaft. Bei moderatem Unterdruck wird ein angenehmes Wärmegefühl und eine tiefe Entspannung empfunden. Bei forcierter Arbeitsweise ist die Wirkung einige Tage spür- und sichtbar. Schröpfen wirkt regulierend, schmerzlindernd, stärkt das Immunsystem und beschleunigt die Heilungsprozesse.

Die Behandlung gehört zu den ausleitenden Methoden wie zum Beispiel auch die Honigmassage und ist eine einfache, sichere und häufig sehr rasch wirkende Heilmethode, die auf verschiedenen Ebenen greift und deshalb oft erstaunliche Erfolge zeigt.

Was wird behandelt?

Der Schwerpunkt der Schröpfbehandlungen liegt naturgemäss bei entzündlichen und funktionellen Krankheiten. Organische Veränderungen können durch das Schröpfen zwar nicht geheilt, die von erkrankten Organen ausgehenden funktionellen Störungen aber oft positiv beeinflusst werden. Schröpfen entspricht dem Therapiewert der Eigenblutbehandlung und ist in der Wirkung am ehesten vergleichbar mit einer Bindegewebs-Massage.

Stationär am Rücken

Der Rücken ist die häufigste Lokalisation für Schröpfkopfanwendungen. Einerseits treten hier die meisten direkten Beschwerden auf, andererseits sind über die head’schen Reflexzonen auch innere Organe beeinflussbar.

Zu Beginn der Behandlung wird der Rücken erwärmt und gelockert. Die Schröpfgläser werden auf die leicht geölte Haut gesetzt und darin ein Unterdruck (Vakuum) erzeugt, der durch die Dehnung von Haut-, Unterhaut- und Bindegewebe eine starke Durchblutungssteigerung bewirkt.

Dieser Vorgang zeigt eine gute Tiefenwirkung und regt den Zellstoffwechsel in den betroffenen Gebieten stark an. Die Schröpfköpfe bleiben je nach Anwendung und Situation während 5 bis 20 Minuten auf der Haut.

Die einzigen «Nebenwirkungen» des Schröpfens sind allein ästhetischer Natur. Bei intensiver Anwendung entstehen deutlich sichtbare Extravasate und in deren Folge Hämatome, die aber kaum schmerzen und nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Angesichts des grossen Heilungspotentials schrecken solche Erscheinungen aber niemanden ab, der die wohltuende Wirkung der Behandlung kennt.

Nicht nur am Rücken

Schröpfköpfe werden zwar meistens, aber nicht ausschliesslich am Rücken eingesetzt. Bei medizinisch abgeklärten Krankheiten eröffnen sich weitere Arbeitsfelder; zum Beispiel im Bereich von Hals und Brust als Begleittherapie bei Atemwegerkrankungen oder im Bereich von Bauch, Lende und Leiste bei Zyklusstörungen der Frau.

Bei chronischen Gelenkbeschwerden wird direkt am Gelenk gearbeitet. Neben den konventionellen kleinen Gläsern kommen hier auch spezielle flexible Kunststoffglocken zum Einsatz, die ein ganzes Kniegelenk evakuieren können.

Schröpfköpfe werden aber auch als diagnostisches Hilfsmittel vor oder als Begleitung einer klassischen Massage benutzt und auch zur Entstörung oberflächlicher und auch tieferliegenden Narben eingesetzt.

Etwas dynamischer: Die Schröpfkopfmassage

Die Schröpfkopf- oder Saugglockenmassage ist eine besonders intensive Form des Schröpfens. In meiner Gesundheitspraxis wird sie mit speziellen Massage-Schröpfgläsern durchgeführt und ist oft Bestandteil einer Rückenbehandlung nach einer klassischen oder intuitiven Massage. Sie bewirkt eine massive lokale Tiefendurchblutung mit reflektorischer Wirkung auf die Organsysteme und hat die Lösung lang anhaltender, starker Organsysteme zum Ziel. Sie fördert die Durchblutung wesentlich stärker als die klassische Massage. Durch die dynamische Arbeitsweise entstehen wenig Extravasate und kaum Hämatome.

Schröpfkopfmassage gegen Cellulite

An Oberschenkel, Gesäss, Bauch und Oberarmen wird mit der Schröpfkopfmassage erfolgreich Cellulite behandelt. Dabei werden gut dosierbare Massagegläser mit extra breitem Rand verwendet, damit die Behandlung angenehm ist und die Haut ästhetisch einwandfrei bleibt. Im besten Fall erhalten die behandelten Körperstellen ein frisches rosa, bei intensiver Behandlung werden sie kräftig rot. Dies sind direkte Anzeichen einer gesteigerten Durchblutung, die die Haut strafft und das Lymphsystem anregt.

Bitte zögern Sie nicht, mich für einen Termin zu kontaktieren!

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Gesundheits- und Hypnosepraxis | Oberbergweg 17 | 3263 Büetigen

032 351 59 60 | 079 204 68 37 | info@gesundheitundhypnose.ch

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